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Freitag, 3. August 2012

Was ist gerade modern auf den Straßen von Tokyo?

Ich meine in Tokyo? Eigentlich kann man das nie so genau sagen, immerhin läuft jeder seinen eigenen Weg, aber dennoch, eine gewisse Masse trägt einen gewissen Stil. Da ich nun nicht unbedingt Stalker like alle Fotografieren wollte, nutze ich Bilder von Harajuku Fashion und Kawaii.i und natürlich anderen Seiten um euch zu verdeutlichen was mir aufgefallen ist.

1. Perrücken

Vor allem bei Schüler beliebt, immerhin darf man sich zur Schulzeit nicht die Haare färben. Das ist verpönt und gilt als zu rebellisch, also wozu greifen wir? Natürlich! ZU EINER PERRÜCKE!! Würde ich auch machen!

Ob naturell oder pastell, hauptsache anders.




2. Socken in den Schuhe

Ob Turnschuhe, Ballerinas oder Pumps, hauptsache Söckchen mit Rüschen, selbst mich hat man dazu dann angesteckt. Ich bevorzuge diese aber lieber mit etwas höheren Schuhen zu tragen sieht niedlich aus.
Um nicht zu dick auf zu tragen würde ich weiße Socken, mit kleinen Rüschen und hellbraune/braune Pumps oder ähnliches anziehen.

Ansonsten gibts natürlich auch die Variante ;D



3.  Tattoo Strumpfhosen

Wer sich nichts stechen lassen will ist genau richtig, ich hab mir auch gleich eine mit Sternchen gekauft. Meist hautfarbende Strumpfhosen mit verschiedenen Tattooprints drauf, die wirklich echt aussehen wenn man nicht gerade hinsieht. Wer mal in Harajuku rumschnuppert findet auch Avantgarde, ein Laden nur für solche. 



Ich hab eine mit Sternchen  ;D

4. Verzierte Nägel

Fingernägel... ja... da gibt es eigentlich keine Grenzen in Tokyo und die Verkäuferinnen hatten genug für zwei xD

Hier ein paar Inspirationen ;D



5. Das sogenannte Liz Lisa Syndrom

Also eigentlich kenn ich mich da ja nicht so aus, wer jetzt so mit dem Stil angefangen hat aber für mich ist Liz Lisa einfach mal nicht nur ein Name sondern da weiß man gleich welche Sorte Klamotte man bekommt. Da diese Marke aber sowas verdammt *pieeeeeeeeeeeeeep* teuer ist, dass selbst ich davor zurückschreckte haben sich andere Läden gedacht, ach unbemerktes Copy und dann geht das und? Es zieht! 
Pastellfarben, Rüschen, Schleifen, weiche Formen... Man muss sich nur umsehen und viele der Mädchen bevorzugen diesen Stil.



6. Schichtenvariante ohne Ende

Und dann gibt es natürlich auch noch die Mädchen, die durch ihre freche, süße Art herausstachen. 
Alles was man grad fand, ran an den Körper mit auch bei 35 Grad im Schatten, Japanerinnen kennen keinen Schmerz!! Oder Hitzeanfall. Ebenfalls sind Prints wichtig, selbst die werden schichtenartig getragen. Hasen, Katzen, Obst... etc da gibts viel. Auch viele tragen uniform ähnliche Kleidung

Mal was ausm Winter geklaut, ich will die Ohren ;D



7. Die männliche...*hust hust* Wesen

Also es gibt bestimmt ne Menge schnucklige japanischer Männer, in Shinjuku / Kabukicho welche zu finden ist das für mich dann aber eine Seltenheit. Dieser Hoststil ist der Horror und ich wurde nicht nur einmal von ihnen angesprochen. 
Nett sind sie... aber dieser Style O_O

Die sehen heute wirklich so aus TT
WIRKLICH!!!


Natürlich gabs auch naturellere Typen, ich will euch ja nichts vermaseln aber in meiner Gegend, na ja neben an war halt gleich die Hostquelle überhaupt also von daher hab ich eher diesen Typ man begegnen dürfen. Abends war das nicht gut, weil man partu angestarrt wird und wenn man allein wäre, nun macht es einfach nicht.

8. Lolita

Nun zu meinem Überraschen, Lolitas sind da gar nicht SOOOOOOOO viele rumgerannt, selbst am Wochenende hab ich wenige Einelne getroffen, aber so wirklich der bomben Trend schien mir das nicht! Eher der Liz Lisa Style, ich sag ja, das ist wirklich dauerhaft vertreten und hat auch viel weggetreten.

9. CREPES

Ja ja ich weiß, das ist Essen, aber partu jeder lief damit rum und auch so gut wie jeder aß sowas anstatt Mittag. Kann daran liegen, dass darin nicht nur Zimt und Zucker ist sondern wirklich Eis, Kuchen oder Obst, natürlich mit Massen an Sahne und Sirup. Es ist ein Must Do in Tokyo ;D

Das bämt selbst den Bubble Tea  ( FÜR 2 EURO) weg.




Ich konnt nicht aufhören :D


10. Accessoires

Was tragt ihr so? Also ich, ein paar Ohrringe, ein, zwei Armreifen und ne Kette...

Was trägt man in Japan so.... das 100fache???
Vielleicht auch mehr, genauso wie in Sachen Klamotten geht es darum so viel wie möglich zu tragen.



Es gibt noch so viel mehr, aber zu sehr ausschwenken möchte ich auch nicht. Ihr müsst es einfach selbst sehen ;D



Lauri

Montag, 30. Juli 2012

m-ontag: Über den Wolken...

Nachdem Laureen letztes Mal ein paar Erkenntnisse aus ihrem Tokyourlaub geteilt hat, bin ich heute wieder dran mit Japanm-ontag.
Und ratet mal ... wenn ihr das hier lest, bin ich ebenfalls auf dem Weg nach Tokyo. Mein zweiter Aufenthalt in der Weltmetropole ist viel kürzer - diesmal bin ich nur 3 Wochen hier und nicht wie letztes Mal mehrere Monate.
Allerdings kann ich die nächsten Montage meine m-ontag Beiträge direkt vom Ort des Geschehens abschicken, um den es sich hier seit vielen Wochen dreht: Japan und Tokyo!

Womit fang ich an? Natürlich mit dem Flug ... denn genau da befinde ich mich zurzeit, in einem Flugzeug (oder vllt auch in London oder schon in Tokyo, je nachdem, wann ihr das hier lest...).
Man kann von Berlin aus nicht direkt nach Tokyo durchfliegen - der große Flughafen sollte das möglich machen, aber wer weiß, wann die fertig werden, oder? Man wird standardmäßig über einen der vier größten Flughäfen Europas geleitet: London Heathrow, Paris Charles de Gaulle, Amsterdam Schiphol oder Frankfurt am Main (keine Ahnung, wie der heißt), manchmal fliegt man auch über Wien und Mutige können über Moskau fliegen. Das hängt alles von der Fluggesellschaft ab. Ich persönlich fliege am Liebsten British Airways (man, klingt, als wär ich voll der Jetsetter...), damit bin ich auch letztes Mal mit meiner Freundin nach Tokyo geflogen. Die Sitze bieten relativ viel Platz, jeder hat seinen eigenen Fernseher und man kann aus mehren Dutzend Filmen wählen. Das Essen ... ist Geschmackssache, oder? Man kann auf jeden Fall immer zwischen zwei Gerichten wählen! Und Leute, die nicht warten können, geben bei der Buchung an, dass sie vegetarisch/koscher/hindi/vegan/laktosefrei/glutenfrei/etc. essen möchten. Ja, das wird berücksichtigt. Je länger der Flug, desto mehr zu Essen gibt's ... eigentlich logisch, oder?
Bei meinem ersten Tokyoflug hatten wir die Wahl zwischen einem englischen Frühstück und einem Omelett und meine Freundin und ich entschieden uns, dass jeder eines nehmen sollte, sodass wir tauschen könnten. Weil ich nett war, wählte ich das englische Frühstück, denn wir gingen beide davon aus, dass es eine kulinarische Katastrophe sein musste. Was soll ich sagen? Ich hatte Glück! Mein Essen war zwar nicht phänomenal, aber genießbar, im Gegensatz zum Omelett.
Je nach Abflug, gibt es dann noch Mittag oder Abendbrot und diverse Snacks dazwischen ... Getränke kriegt man so viel man will, das gilt auch für Alkohol.

Der Flug von London nach Tokyo dauert knapp 12 Stunden. Ganz recht. 10 Stunden und dann nochmal 2. Wenn der Flieger pünktlich ist, was keine Selbstverständlichkeit ist.
Lasst mich meine Erfahrung mit euch teilen ... Langstreckenflüge sind SCHEIßE! Ich durfte mittlerweile schon nach Peking, Tokyo, die Dominikanische Republik und New York fliegen. Langstreckenflüge sind Mist. Like seriously.
Egal, was euch die Fluggesellschaft verspricht - Beinfreiheit, tolles Essen, freundliches Personal (LÜGE!) - solange ihr euch keinen Platz in der Businessclass leisten könnt (wohl kaum), wird dieser Flug für euch nicht angenehm. Sobald ihr aufs Klo müsst, Schlafen oder einfach nur ein wenig bequemer sitzen wollt, stoßt ihr auf eure Grenzen. Businessclasssitze lassen sich in die Waagerechte bringen, damit man schlafen kann ... in der Holzklasse kann man nicht mal die Beine ausstrecken.

Ihr müsst dennoch das Beste drausmachen, bis ihr an eurem Ziel seid, dafür hier ein paar Tipps:

1) Sitzplätze reservieren
Das geht bei fast allen Fluggesellschaften kostenfrei ab 24 Stunden vor dem Abflug. Für gewöhnlich bedeutet das, sehr früh aufstehen, aber glaubt mir, das ist es wert! Versucht, entweder die Sitze GANZ VORN (Beinfreiheit!) oder GANZ HINTEN (Zurücklehnen, ohne dass sich wer beschwert) zu ergattern.
2) Extraklamotten
Fliegen ist teuer. Nicht nur für den Passagier. Die Fluggesellschaften versuchen, Geld zu sparen, wo es nur geht. Deswegen wird die Klimaanlage oft heruntergedreht, denn dadurch trinken die Reisenden weniger. Man muss zwar weniger aufs Klo, aber meist friert man sich den A**ch ab. Besonders kalte Füße, sind ein altbekanntes Problem. Ein Extrashirt (auch falls ihr euch einsaut), extra Socken und Extraunterwäsche sollten mit ins Handgepäck!
3) Am Gang sitzen
Ja, ihr könnt dann nicht aus dem Fenster sehen. Aber zum einen könnt ihr euch die Beine vertreten, so viel ihr wollt (Hallo, Trombosealarm!) und zum anderen, seid ihr schneller am Notausgang. Es ist statistisch bewiesen - Menschen, die am Gang sitzen, überleben eher einen Absturz, als die, die am Fenster sind.
4) Notausgang
ICH WEIß! Aber ich finde das wichtig. Schaut euch die Notausgänge an und wenn ihr weder vorn noch hinten sitzen könnt, setzt euch in die Nähe eines Notausganges. Der Grund ist derselbe - Menschen, die in der Nähe eines Notausganges sitzen, überleben eher.
5)Passendes Schuhwerk
Muss ich das wirklich erklären? Okay, gut. Ihr wollt keine kalten Füße. Ihr wollt nicht zu den Leuten gehören, die die Schuhe ausziehen müssen, solltet ihr notlanden. Ihr wollt nicht einem Mitpassagier ein weiteres Nasenloch verpassen, weil er fällt und ihr über ihn drüberstöckelt - das ist gemeingefährlich! Keine Sandalen und KEINE HIGHHEELS! Und ihr wollt nicht am Flughafen aufgehalten werden, weil ihr Stahlkappen tragt...
6) Sich vorher über das Bordprogramm informieren
Das spart einfach Zeit. Ihr könnt euch locker 3 Blockbuster anschauen, die noch nicht mal im Kino laufen!
7) Das Personal in Ruhe lassen
Tut's einfach... macht nicht denselben Fehler wie ich und zieht eine amerikanische Flugbegleiterin an ihrem Rock, weil sie euch übersehen hat. Tut es nicht, DIE VERSTEHEN KEINEN SPAß!!
8) Den Gurt verdecken
Diese Lektion musste ich lernen, als ich vom Flug von Charles de Gaulles nach Peking von einer Frau im Körper eines Mannes im Körper eines Flugbegleitert geweckt wurde, als ich gerade eingeschlafen war. Er konnte meinen Gurt nicht sehen. Die legen darauf Wert. Ihr bekommt vermutlich eine Decke. Hier ist der Plan: Einigermaßen bequem machen, zudecken, Gurt über der Decke zumachen und alles ist gut.
9) Alarm
Terroristen sind überall! Echt jetzt! In euren Gürtelschnallen, in euren festverschlossenen Wasserflaschen, sogar in euren Schuhen! Deswegen wird alles abgegeben oder untersucht. Wasser dürft ihr nicht mitnehmen, wisst ihr ja - kauf euch im Duty Free eine Flasche (völlig überteuert, aber ihr braucht es!). Aber wusstet ihr auch, dass  ihr an den großen Flughäfen eure Schuhe durch das Röntgengerät schieben müsst, weil Sprengstoff drin sein könnte? Oder dass das Gerät, zu viele Kabel nicht erkennt? Wenn ihr also Laptop + Musik + Kamera + Handheld + alle Ladegeräte in einer Tasche habt, ist es wahrscheinlich, dass ihr angehalten und zur Extradurchsicht gebeten werdet. Ich hab es zwar nie mitgemacht, aber ich glaube, eine Leibesvisitation gehört da zu. Also: Alles gut zusammenwickeln und mit Gummi festschnüren.
10) Gepäck
Hier ein kleiner Schock für euch! Ihr seid nicht die einzigen mit Gepäck! Jeder Passagier hat einen Koffer. Manchmal auch mehr. Das Flughafenpersonal gibt sein Bestes, aber Sachen gehen kaputt/verloren/werden falsch geschickt. Deswegen: (a) Jeder nimmt seinen eigenen Koffer und es wird von jedem etwas in beide Koffer gesteckt. (b) Elektronikgeräte und Wertsachen kommen ins Handgepäck! (c) Koffer gut sichtbar machen, mit bunten Gepäckbändern, Stickern oder direkt bunte Koffer nehmen. ("Mein Koffer ist weg! Es ist der Samsonite mit pinkem Zebramuster." Ist viel besser als: "Der graue Noname.")
11) Den Mund aufmachen
Das Personal gibt zwar sein Bestes, aber die müssen auch schnell sein. Deswegen werden Koffer nicht wie rohe Eier behandelt, sondern wie, jep, Koffer. Sachen gehen kaputt. Oft!
Sobald ihr euren Koffer vom Band geholt habt, überprüft, ob alles heil ist! Besonders Rollen brechen schnell ab. EUCH STEHT ENTSCHÄDIGUNG ZU!!! Bei mir war einmal der Standfuß verbogen und ich bekam einen völlig neuen Koffer erstattet, obwohl der andere noch gut funktionierte - am Ende hatte ich also zwei. Es hilft auch, Kratzer anzuführen, die schon vorher da waren, aber das habt ihr nicht von mir...
12) Zu viel mitschleppen
Ich hasse Leute, die quasi einen zweiten kleinen Koffer mit ins Handgepäck nehmen. Ich hasse sie und alle anderen auch.
13) Auf dem Flughafen essen
Ich weiß, das ist bescheuert, weil ihr Essen im Flieger kriegt und dafür habt ihr ja bezahlt. Aber ihr solltet was Füllendes essen oder zumindest kaufen. Das Flugzeugessen ist manchmal widerlich! Ich meine es Ernst. Sollten eure Geschmacksknospen nicht völlig abgestorben sein, kann es passieren, dass ihr es nicht runter kriegt. Und nun stellt euch vor ... ihr habt einen leeren Magen, ihr könnt nicht schlafen, ihr seid seit Stunden im Stress... worin resultiert das? Genau. Krankheit. Bei mir war es der Magen. Ich habe es geschafft, den Start, den Flug und die Landung eines Kurzstreckenfluges zu verpennen, weil es mir hundsmiserabel ging und ich bereits auf dem Flughafenklo meine Magensäure übergeben musste.
14) Babys
Dagegen könnt ihr nichts tun. Es gibt Spinner, die mit ihren wenige Monate alten Babys bereits Langstreckenflüge hinter sich bringen. Zeigt ihnen mental den Finger und bemitleidet das arme Kind, dem geht es nämlich noch viel schlimmer.
15) Medikamente und co.
Vergesst sie nicht. Ihr seid so lange im Flieger, dass das Zeitfenster für die Einnahme vermutlich irgendwo dazwischen liegt. Ihr könnt Schlaftabletten mitnehmen, sollte euch das beim Einschlafen helfen. Allerdings solltet ihr versuchen, darauf zu verzichten. Glaubt mir.
Vergesst auch die Eitelkeit! Reist mit Brille! Ihr wisst nicht, was alles passiert und am Ende müsst ihr eure Kontaktlinsen im Flieger oder am Flughafen rausnehmen. Mir ist das schon passiert. Das ist ätzend!

So, damit habe ich nun 15 meiner Flugtipps mit euch geteilt. Ich bin sicher, dass ich noch mehr hätte, aber mehr fallen mir nicht ein.

Den nächsten Beitrag bekommt ihr dann demnäääächst ... mal schaun, was sich zwischen heute und vor 4 Jahren geändert hat. Noch etwas anderes außer meine Sichtweise auf die Dinge?

Montag, 23. Juli 2012

m-ontag: Körpersprache

Ich war heute den ganzen Tag mit Uni- und Arztsachen beschäftigt und da ich nicht Medizin studiere, handelt es sich nicht um dasselbe und ich konnte somit keine Zeit sparen.
Jedenfalls werde ich heute einen kurzen Beitrag über japanische Körpersprache schreiben. Nicht das obligatorische Verbeugen und Katzbuckeln, sondern ein paar Sachen, die vielleicht nicht so bekannt sind.

1. Kopfkratzen


Das sieht man auch oft in Anime oder Manga. Sich am Hinterkopf zu kratzen, ist ein Zeichen von Verwirrtheit oder Verlegenheit.

2. Teufelchen
Die Zeigefinger wie zwei Hörner neben die Stirn zu halten, soll zeigen, dass jemand drittes wütend ist - z.B. Chef oder Ehefrau.

3. Durchgeknallt
Die geballte Faust wird neben den Kopf gehalten und dann plötzlich geöffnet. Damit soll gezeigt werden, dass die Person, über die soeben gesprochen wird, (dumm oder durchgeknallt) ist.

4. Nachdenklich


Ebenfalls bekannt aus Anime. Die Arme verschränken heißt, dass man stark nachdenkt. Manchmal hat man dabei auch eine Hand am Kinn.

5. Aufschneider



Wenn man eine geballte Faust vor seinem Gesicht hält, so als würde man eine lange Nase halten, dann soll das bedeuten, dass die relevante Person ein Angeber - also ein Tengu - ist.

6. Streit
Mit den Zeigefingern so zu tun, als würde man einen eigenen Schwertkampf austragen, bedeutet, dass zwei andere zerstritten sind.

7. Muri!


Die Arme vor der Brust zu einem Kreuz verschränken, bedeutet, dass etwas völlig unmöglich (Muri! oder Dame!) ist.

Montag, 25. Juni 2012

m-ontag: Conventions

Gestern war ich mit Renai auf der NipponCon - Yumi hatte ja bereits einen kleinen Beitrag dazu geschrieben und außerdem geh'ts m-ontags ja um everybody's favourite JAPAN!

Natürlich gibt es in einem technisierten und konsumorientierten Land wie Japan auch Conventions für alles und mögliche: Spiele, Roboter, Bentos (sehr schön übrigens). Anime und Manga Conventions gibt's auch - die größte ist hier natürlich in Tokyo und zwar auf der Insel Odaiba; das ist eine künstlichaufgeschüttete Insel vor Tokyo, voll bebaut mit modernen Einkaufszentren, einer Kopie der Freiheitsstatue und auch den Sender Fuji TV findet man hier. Jedes Jahr findet die Comiket
Der interessante Unterschied ist, dass man in Japan als oller Normalo (=ich) freien Eintritt hat und alle Cosplayer müssen zahlen - wie ihr sicherlich wisst, ist das in Deutschland meist andersherum. Es ist außerdem strengstens verboten, bereits im Cosplay auf der Con zu erscheinen, man muss sich vor Ort umziehen. Die Umkleiden kosten natürlich auch Geld.
Fotos sind nur im Cosplaybereich gestattet und man MUSS jeden Cosplayer fragen. Es geht nicht, dass man mal eben im Vorbeirennen ein Foto schießt oder die Leute schnell bittet, so wie bei uns. Man muss fragen, es wird alles offiziell vorbereitet und dann darf man solange Fotos schießen, bis eine gewisse Zeit abgelaufen ist.

Ich persönlich, bin kein großer Animefan. Früher habe ich zwar abgöttisch Mangas geliebt und fast alles gelesen (würd ich vllt immernoch, wenn das Zeug nicht immer teurer werden würde...), aber als ich nach Japan bin, war mein Interesse auch da schon abgeflaut. Deswegen bin ich auch nie auf eine Animeconvention gekommen. ABER ich war auf einer anderen Con, die im selben Gebäude wie die Comiket stattfand. UND ich kann euch einen Haufen Fotos zeigen.
Ich spreche von einem Event, das sich DesignFesta nennt und wie der Name schon verrät, handelt es sich um ein Festival, das sich ganz der Kunst widmet. Nationale sowie internationale Künstler stellen hier ihre Werke aus. Das kann alles mögliche sein: Bilder, Musik, Tanz, Installationen, Skulpturen usw. usw. Eben alles, was als Kunst durchgeht! Am Ende kommt jedoch nur eine ziemliche Freakshow bei raus ... hier ein paar Bilder der Kunstwerke...


Ein Foto von der Odaiba-Bahnlinie aus, der sogenannten Möwenlinie.



Fuji TV.


Eine der vielen Brücken von Odaiba.


Die Eingangshalle der DesignFesta.


Ohne Worte...








Wenn ihr genauer hinseht, könnt ihr erkennen, dass das blonde "Mädchen" auch noch Hörner hat.


Die Schlange all derer, die danach mit dem Bus nach Hause wollten. Japanische Busse sind klein ... und fahren nicht sehr oft...

Ich hoffe, euch haben dieser spezielle Ausblick auf Tokyo und die ganzen Bilder gefallen.

Mittwoch, 9. Mai 2012

MMM vol. 5

Willkommen bei der 5. Ausgabe von Mina Meeting Mittwoch~

Ab heute möchte ich jede Woche einen Anime oder Manga vorstellen, auswerten und ggf. empfehlen. ^^  Anfangen tun wir mit: (hat keinen besonderen Grund, er lief mir über den Weg und weckte mein Interesse)

東京マグニチュード8.0 - Tokyo Magnitude 8.0


Dieser Anime wurde zum ersten Mal 2009 ausgestrahlt in Japan. Er ist mit 11 Episoden abgeschlossen, die jeweils 24 Minuten spielen.
Das Thema ist ein Erdbeben mit der Stärke 8.0 in Tokyo und dessen Auswirkungen. Näher beleuchtet wird die Geschichte um die Schülerin Mirai Onosawa und ihren jüngeren Bruder Yuuki Onosawa. Es sind gerade Sommerferien und Yuuki möchte unbedingt zu einer Roboter Ausstellung in Odaiba. Sowohl der Vater als auch die Mutter von den beiden Kindern zeigen kein Interesse an einer gemeinsamen Reise, sodass Mirai gegen ihren Willen dazu verdonnert wird, mit ihrem Bruder allein nach Odaiba zu fahren. Nachdem sie die Ausstellung besucht haben, muss Yuuki dringend auf Toilette. Seine Schwester lässt ihn allein gehen und bittet ihn noch ein Getränk zu kaufen. Der Sommer in Japan ist furchtbar feucht und heiß. Mirai's Name bedeutet übersetzt "Zukunft", was sofort sehr paradox wirkt, wenn man sich mit ihrem Charakter genauer beschäftigt. Sie macht einen sehr depressiven, motivationslosen Eindruck. Sie weiß nichts mit sich anzufangen und hat eine Art Panik vor der Zukunft. Sehr auffällig wird, dass sie sich andauernd mit ihrem Mobiltelefon beschäftigt, was ihr einziger Anhaltspunkt in der Welt zu sein scheint. Als sie erneut völlig frustriert in ihr Handy tippt und den Satz "Diese Welt sollte einfach nur zerbrechen" zu Ende schreibt, beginnt das Erdbeben.
Mirai und Yuuki  bringen sich in Sicherheit, der Tokyo Tower droht einzustürzen

Odaiba ist eine künstliche errichtete Insel und wird stark beschädigt vom Erdbeben. Brücken brechen ein, Häuser stürzen ein und Boote kentern wegen starker Wellen.
Mirai immer noch getrennt von ihrem Bruder fürchtet sich und bereut zugleich ihre Worte. Danach macht sie sich sofort auf die Suche nach Yuuki. Mirai lernt eine Frau kennen, die ihr hilft ihren Bruder zu finden. Zusammen mit der Lieferanten Mari Kusakabe versuchen sie gemeinsam zurück nach hause zu gelangen. Mari's Ehemann ist verstorben und sie hat eine kleine Tochter, die an dem Tag des Erdbebens Geburtstag hat. Doch Mari war nie oft für ihre Tochter da, das scheint der Auslöser für sie zu sein, den beiden Kindern nach Hause helfen zu wollen. Ob Yuuki und Mirai es trotz der starken und häufigen Nachbeben nach Setagaya, ihr Zuhause schaffen?
 v.l.n.r. Mirai, Yuuki und Mari


Die offizielle Seite zum Anime: http://tokyo-m8.com/

Fazit: Ich habe bisher die ersten 5 Episoden geschaut. Ich stehe total auf realistische Anime. Fantasy kann ich eigentlich gar nicht so wirklich leiden. Es ist zwar fiktiv, obwohl eigentlich ja schon wieder nicht. Das interessante: der Anime spielt im Jahre 2012, im März 2011 hat Japan sogar ein Erdbeben mit der Stärke 9.0. erlebt...daher ist es gar nicht mal so fiktiv. 
Mir persönlich gefällt die schlichte Zeichnung. Erinnert mich ein bisschen an Genshiken. Auch das Agieren der Personen ist sehr natürlich. Wie sich Mirai auf die Couch wirft und unter sich die Fernbedienung hervorkramt, auf der sie gerade liegt. Wer kennt das nicht? Von einem harten Schultag sich aufs Sofa werfen und gemütlich TV schauen.
Was mir nicht so gefällt ist, dass sich die Geschwister wegen jedem Mist streiten. Auch die Nachbeben sind fast so stark wie richtige Erdbeben. Und natürlich wird im Anime alles viel krasser dargestellt. Ich meine, der Tokyo Tower stürzt ein?! Im Grunde ist die Handlung auch immer dieselbe. Sie suchen sich einen Weg nach hause. Vielleicht ändert sich das auch noch. Da müsste ich den Anime noch zu Ende schauen, was ich vermutlich auch tun werde. Es scheint ein trauriges Ende zu geben, ich meine da etwas spoiler-haftes gelesen zu haben...

Empfehlung? JA, anschauen! Aber nur wenn ihr euch auf depressive, panische und traurige Atmosphäre einstellt.