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Mittwoch, 13. Juni 2012

MMM vol. 10

Hallo Leser und Leserinnen!
Wow wir sind schon bei dem 10. Mina Meeting Mittwoch und ich hab keine Ahnung, ob es euch überhaupt gefällt. Sicherlich seid ihr alle selber Experten ;D Ich werde mich ab sofort nur noch kürzer fassen, statt den Band ausführlich zu beschreiben, das Thema und die Handlungen, gebe ich gleich meine Meinung ab.
Ich hatte angekündigt, dass es etwas düsterer wird, aber ich muss mich wieder einmal korrigieren. Heute gibt's erstmal nochmal einen Shojo Manga hinterher. Aber es lohnt sich!

StardustWink  
スターダスト★ウインク
Beschreibung: "Anna ist von klein auf mit den Jungs Hinata und Sou befreundet. Dumm nur, dass sie dadurch schlechte Karten beim anderen Geschlecht hat. Das ändert sich mit Enomoto, mit dem sie zusammenkommt. Doch statt auf Wolke sieben zu schweben, bemerkt Anna, dass sie viel mehr als bloß Freundschaft für Hinata und Sou empfindet. Annas Gefühle beginnen, Achterbahn zu fahren, und dann macht ihr Sou auch noch eine Liebeserklärung!"

Informationen zum Manga:
Erscheinungsjahr: in Deutschland 2010
Autor: Nana Haruta
Verlag: Tokyopop
Bände: 6 bisher
Genre: Romance
Preis: 6,50€
Seitenzahl: 196




Fazit: Nach langer Zeit wieder mal ein Manga, der mir beim Lesen sehr viel Spaß macht. Die Charaktere sind sehr gut ausgebildet! Man schließt sofort alle ins Herz. Sogar die Nebencharaktere, also Annas Freundinnen oder die Mädchen, die auf  Sou stehen, stehen der Attraktivität der Protagonisten in nichts nach. Sie sind gleichwertig betont.

Während Sou eher der coole, aber verspielte und kindische ist (wir sprechen hier immerhin von 14-15Jährigen!!!), der einen Faible für Pokemon und Videogames hat, besticht Hinata mit einer ruhigen, sanften, aber auch trägen und undurchscheinbaren Art. Man weiß nicht so wirklich was er fühlen könnte, wohingegen Sou das gut nach außen trägt. Hinata ist sehr kameradschaftlich und wie ein großer Bruder für Anna. Unsere Hauptperson des Geschehens ist ein quirliges Mädchen, das selbstverständlich viel Temperament hat und keine große Lust zu Lernen (und ein SEHR niedliches Hörnchen als Haustier T__T -> Koko von Kokosnuss <3). Aber sie ist keineswegs nervig, man denkt sich nicht "diese sentimentale, sensible blöde Kuh, total hysterisch". Anfangs spielt sie die Unwissende und bevor Sou ihr seine Liebe gesteht, konkurrieren die beiden darum, wer zuerst eine Beziehung anfängt. Sie ist noch sehr unsicher und erst durchs Küssen fühlt sie auch richtig, ob es Liebe ist. Davor ist es für sie nur ein abstrakter Begriff, sodass sie vor Enomoto zurückschreckt, als dieser sie versucht zu küssen.

Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut. Niedliche Mädchen mit großen Augen in Schuluniform. Was will man mehr? Coole Jungs mit lässigen Frisuren. Apropos Frisuren. Einer von wenigen Manga, in denen die Charaktere auch mal richtige Fashion an den Tag legen. Kapuzenpulli mit Print oder Annas Frisuren wechseln. Das unterstützt die Lesemotivation, weil sich ständig jemand äußerlich etwas verändert. Achja und gleich zu Beginn gibt es zwei wunderschöne Farbseiten.

Also Mädels! Lest mal rein, in die anschauliche Liebesgeschichte. Spannend wird's wenn Annas Nachhilfelehrer erscheint, den sie ja anscheinend ganz gut kennt! ;D

Mittwoch, 6. Juni 2012

MMM vol. 9

Heute wird ein schon etablierter Manga vorgestellt:

Moe Kare!!

Beschreibung: 
„Wenn die Liebe im wirklich Leben auch so einfach wäre...“, denkt sich Hikaru, die unbedingt einen Freund haben will! Er soll so sein, wie es in ihren Shojo-Mangas beschrieben wird: ein liebevoller und zugleich starker Held! Und während Hikaru noch vor sich hin träumt, gerät sie plötzlich in eine Schlägerei und wird von einem attraktiven Kerl gerettet. Der klaut sich gleich mal einen Kuss von ihr und geht dabei nicht gerade sehr zärtlich vor. So hat sich Hikaru ihren ersten Kuss aber überhaupt nicht vorgestellt! Empört will sie den rüden Kussdieb beim nächsten Treffen zur Rede stellen, da behauptet der Flegel, nichts davon zu wissen! Ist er etwa schizophren oder sind da Zwillinge im Spiel?! Der nette Mitschüler oder der draufgängerischen Raufbold… wer lässt Hikarus Herz höher schlagen?"

Informationen zum Manga:
Erscheinungsjahr: in Deutschland April 2011
Autor: Go Ikeyamada
Verlag: Egmont
Bände: 7 (abgeschlossen)
Genre: Romance
Preis: 6,50€
Seitenzahl: 192

Protagonistin ist die 15-jährige Hikaru Wakamiya, die zum Anfang des 1. Bandes noch auf eine Mädchenschule geht. Wie bereits erwähnt, sucht sie DEN perfekten Traumtyp, wie er in Shoujo-Manga beschrieben wird. Eines Tages trifft sie jemanden, der auf den 1. Blick perfekt geeignet erscheint, doch nachdem er ihr ganz dreist auf Französische Art ihren 1. Kuss stielt und auch noch als flachbrüstiges, unsexy kleines Mädchen beleidigt, steht eins für sie fest: sie muss sich von dem Perversen erholen und ablenken!!
Hikarus Freundinnen vereinbaren ein Gruppendate, bei dem sich Hikaru erhofft, jemand Neues zu finden, diesmal den richtigen Prinzen. Es stellt sich heraus, dass ein Junge dabei ist, der genau wie der perverse Typ vom Anfang aussieht. Irgendwie verhält er sich aber ganz anders und sagt sogar, dass er sich gar nicht an Hikaru erinnern könnte. Aufgrund der Tatsache, dass der Junge braune Augen hat, statt blaue Augen wie der perverse Typ, geht sie von einer Verwechslung aus und entschuldigt sich für ihre Anschuldigungen, die sie ihm gleich vor den Latz knallt, als sie sich das erste Mal sehen.
Nach und nach erfährt sie, dass Takara Honda auf die Meisei-Schule geht und im Karate-Club mitmacht. Er ist sehr freundlich, beliebt bei Frauen UND Männern, dessen er sich aber nicht wirklich bewusst ist. Takara ist ein sehr naiver, unscheinbarer Typ, der es eigentlich gar nicht mag zu Dates zu gehen. Außerdem hat er eine lange Leitung in Sachen Gefühle, Liebe und hat kein Selbstempfinden. Das bringt Hikaru zum Verzweifeln, denn nach und nach entwickelt sie Gefühle für Takara, der diese Zeichen jedoch nicht versteht.
Hikaru möchte also unbedingt auf die selbe Schule wie Takara, dafür haben ihre Freundinnen angezettelt, dass sie Nachhilfe von ihm bekommt für die Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung. Am Tag der Prüfung bekommt sie sehr starkes Fieber und muss ins Krankenhaus. Sie ist so schwach, dass sie nicht einmal Medizin schlucken kann. Dafür findet Takara aber eine Lösung.... Das Ende vom Lied: Hikaru besteht die Prüfung und trägt ab sofort eine neue Schuluniform.
Hikaru macht sich dennoch immer wieder Gedanken darüber, inwiefern die beiden Jungs zusammenhängen. Als sie Takara erneut sieht, macht er gerade mit einer anderen Frau rum. Doch dieser Junge hat blaue Augen, also ist es nun Takara oder nicht? Der junge mit den blauen Augen erzählt ihr, er sei die böse Seite im Körper des naiven Takara. Er habe eine gespaltene Persönlichkeit. Diese Schizophrenie möchte Hikaru nicht akzeptieren, sie hat zu starke Gefühle für den braun-äugigen Takara, sodass sie verlangt, dass der Böse zumindest auf den Körper aufpasst, da dieser sehr kampflustig ist und oft in Schlägereien gerät.



Nach der Begrüßungsveranstaltung der neuen Schüler, beginnt für Hikaru das neue Schulleben an der Seite von Takara. Plötzlich steht ein neuer Schüler vor den beiden - der blau-äugige Takara? Es stellt sich heraus, dass es doch zwei verschiedene Personen sind, der neue Schüler nennt sich Arata Ichikawa und wird wohl ab sofort für ein wenig Ärger sorgen. Für wen wird sich Hikaru entscheiden?



Fazit:
Leider weiß ich durch einen Spoiler schon für wen sich Hikaru entscheidet, aber interessant wäre für mich wieso und wie sie das macht. Ich muss sagen, dass ich vorher eine negative Haltung gegenüber dem Manga hatte. Ausschnittweise wirkte das einfach zu kitschig auf mich. Der Manga liest sich aber wirklich gut. Ich hatte keine Momente wo ich sage "Langweilig...muss das sein?!". Man sieht auch wie sich Hikaru verändert, als sie die neue Uniform trägt. Aber es sind und bleiben immer noch Kinder im Alter von 15-17 Jahren. Arata macht schon mit sonst wie vielen Frauen rum...
Jedenfalls war ich positiv überrascht. Ein Plustpunkt auch: der Manga ist abgeschlossen, der hat also eine feste Handlung mit Anfang, Höhepunkt und Ende. 7 Bände lassen sich also bestimmt noch in euer Regal quetschen. Der Manga ist zu empfehlen. Eine von vielen Dreicksbeziehungen als Geschichte, aber wer drauf steht, hat ein neues Sammlungsstück vor sich!

Wer mal reinlesen möchte: deutsche LESEPROBE


Nächstes Mal gibt es etwas düsteres oder einen Anime zur Abwechslung mal wieder.
Bis dahin!
Mina

Mittwoch, 30. Mai 2012

MMM vol. 8

Ok wie versprochen stell ich euch heute vor:

Monochrome Kids
(jap. Originaltitel: Monokuro Shonen Shojo)


Klappentext:
"Kureha Mimachi ist 15 Jahre alt, hat keine näheren Verwandten und die Bildungseinrichtung, in der sie untergebracht war, ist pleite gegangen. Da kommt ihr ein Flugblatt der „Kedamono“-Oberschule in die Hände, einem privaten Internat, das dringend Schüler zu suchen scheint. Angelockt von dem Versprechen, keine Studien- oder Wohngebühren zahlen zu müssen, trudelt Kureha in der Schule ein. Dort erwarten sie bereits Raubtier-Prinzen und -Prinzessinnen. Moment mal, was?!"




Informationen zum Manga:
Erscheinungsjahr: in Deutschland Mai 2012
Autor: Ryoko Fukuyama
Verlag: Egmont
Bände: Band 1
Genre: Romance
Preis: 6,50€
Seitenzahl: 208

Also die Geschichte beginnt gleich mit der ersten Begegnung zwischen Kureha und dem sogenannten Prinzen Nr. 2 aus dem Reich der Tiger Chigaya. Kurz darauf trifft sie auf die beiden anderen Protagonisten Chocho, Prinzessin Nr. 6 aus dem Reich der Wölfe, und Ukyo, Prinz Nr. 4 aus dem Reich der Panther. Diese drei merkwürdigen Kreaturen, Mensch mit Tierohren und Tierschwanz, halten in den nächsten Kapiteln reichlich Schockmomente für die junge Kureha bereit.  
Im ersten Kapitel geht es hauptsächlich darum, dass sie die Schule kennen lernt und sich zu einem Häschen verwandelt, bzw sie bekommt Hasenohren und einen Hasenpuschelschwanz. Das hält sie natürlich sofort für einen Cosplay-Scherz! Doch in Wahrheit wurde sie zum auserwählten Kaninchen. Die Schule hilft den Raubtierprinzen und Raubtierprinzessinen, ihren Appetit zu zügeln, um eine Koexistenz mit den Menschen zu ermöglichen. Dafür gibt es das sogenannte Rabbit-Programm, bei dem alle 3 Jahre ein Mensch auf die Schule kommt. Dieser Mensch wird aber als Hase eingeschleust, da es sonst zu gefährlich wäre, und er trägt als einziger eine weiße Uniform, die anderen tragen schwarze Uniformen. Naja und wenn sie die Hasenohren abnimmt, wird sie sofort als Mensch gewittert und ist großer Gefahr ausgesetzt.

Im zweiten Kapitel geht es hauptsächlich darum, dass Kureha auffälligerweise in den meisten Disziplinen im Sport versagt. Beim Blütenpflücken, bei dem man Blüten vom Baum pflückt ohne herauf zu klettern, stößt sie an ihre menschlichen Grenzen. Kureha kommt zum Ende Ukyo ein wenig näher, wobei die beiden sich am wenigsten leiden können, weil er sie ständig beleidigt oder nicht beim Namen nennt.

Im dritten Kapitel schmeißen die 3 Raubtiere eine Willkommensparty für Kureha, die auch ein Theaterstück beinhalten soll. Natürlich muss Kureha als Hauptrolle mitspielen. Sie hat die Wahl zwischen: Schneekaninchen,Kaninderella, Rotkaninchen oder Dornkaninchen....

Im vierten Kapitel reisen die Raubtierprinzen und Prinzessinen in ihr Reich. Sie begeben sich in den sogenannten Heimaturlaub,............indem sie aus dem Fenster springen und verschwinden. Tja für Kureha bedeutet das also die lang ersehnte Ruhe zu genießen, doch einer reist nicht nach Hause. Ukyo bleibt zurück und die beiden verbringen etwas Zeit miteinander, auch wenn nicht immer ohne Streitereien...

Im fünften und vorerst letzten Kapitel findet die SV-Wahl statt. Na ratet wer wohl gewinnt?

Fazit:
Ich muss gestehen, ich bin wirklich auf die Zeichnung hereingefallen. Die Story ist irgendwie nicht so der Kracher. Ich kann mir vorstellen, dass das eine elendig lange Bandreihe werden kann, weil man eben ALLES an Themen verarbeiten kann, wie man unter anderem an Perfect Girl gemerkt hat. Das Artwork ist wirklich toll, aber das ist auch schon das Einzige....
Vielleicht wird das noch geklärt in späteren Bänden, aber man fragt sich "Woher kommen solche Kreaturen wie Raubtierprinzen??" Wer denkt sich sowas aus. Und eigentlich ist es auch gar nicht so spannend, denn die Situationen können übertragen werden auf jeden beliebigen Manga. Die Charaktere sind sehr merkwürdig gestaltet. Irgendwie wirken alle klar freundlich oder klar bösartig auf den ersten Blick, auf den zweiten wirken jedoch wirken ausnahmslos alle hinterhältig und link! Kureha regt sich in jedem Kapitel auf, Ukyo sagt ständig, dass er nicht "Ukki" genannt werden möchte (wo ist das Problem?..), Chocho hat irgendein Auge auf Ukyo geworfen, so wie sie rumzickt und Chigaya wirkt eher von sich selbsteingenommen. Alles  pubertäres Gehabe, das ich ungern weiterlesen wollen würde.
Der Manga heißt ja Monochrome Kids, deshalb hat die Autorin, vermutlich um dem Ganzen einen tieferen Sinn zu geben, am Ende jeden Kapitels eine kleine metaphorische Aussage gemacht. z.B. "Mit dieser tiefschwarzen Anzeige, lockte man mich erfolgreich in die Falle" oder "Die weißen Pfoten klammerte, sich an einen schwarzen Stohhalm. Hier, ganz monochrom". Das wirkt irgendwie Fehl am Platz bzw es wirkt ungeschickt eingefügt.....
Der Preis entspricht auch nicht meinem Geschmack, wenn ich kein Interesse an den Bänden habe. Die nächsten Bände werden auch schon dünner. Ich kann diesen Manga nicht weiter empfehlen!

Wer trotzdem mal reinschauen möchte: hier ist eine Leseprobe

Bis zum nächsten Mal! Baiii!

Mittwoch, 9. Mai 2012

MMM vol. 5

Willkommen bei der 5. Ausgabe von Mina Meeting Mittwoch~

Ab heute möchte ich jede Woche einen Anime oder Manga vorstellen, auswerten und ggf. empfehlen. ^^  Anfangen tun wir mit: (hat keinen besonderen Grund, er lief mir über den Weg und weckte mein Interesse)

東京マグニチュード8.0 - Tokyo Magnitude 8.0


Dieser Anime wurde zum ersten Mal 2009 ausgestrahlt in Japan. Er ist mit 11 Episoden abgeschlossen, die jeweils 24 Minuten spielen.
Das Thema ist ein Erdbeben mit der Stärke 8.0 in Tokyo und dessen Auswirkungen. Näher beleuchtet wird die Geschichte um die Schülerin Mirai Onosawa und ihren jüngeren Bruder Yuuki Onosawa. Es sind gerade Sommerferien und Yuuki möchte unbedingt zu einer Roboter Ausstellung in Odaiba. Sowohl der Vater als auch die Mutter von den beiden Kindern zeigen kein Interesse an einer gemeinsamen Reise, sodass Mirai gegen ihren Willen dazu verdonnert wird, mit ihrem Bruder allein nach Odaiba zu fahren. Nachdem sie die Ausstellung besucht haben, muss Yuuki dringend auf Toilette. Seine Schwester lässt ihn allein gehen und bittet ihn noch ein Getränk zu kaufen. Der Sommer in Japan ist furchtbar feucht und heiß. Mirai's Name bedeutet übersetzt "Zukunft", was sofort sehr paradox wirkt, wenn man sich mit ihrem Charakter genauer beschäftigt. Sie macht einen sehr depressiven, motivationslosen Eindruck. Sie weiß nichts mit sich anzufangen und hat eine Art Panik vor der Zukunft. Sehr auffällig wird, dass sie sich andauernd mit ihrem Mobiltelefon beschäftigt, was ihr einziger Anhaltspunkt in der Welt zu sein scheint. Als sie erneut völlig frustriert in ihr Handy tippt und den Satz "Diese Welt sollte einfach nur zerbrechen" zu Ende schreibt, beginnt das Erdbeben.
Mirai und Yuuki  bringen sich in Sicherheit, der Tokyo Tower droht einzustürzen

Odaiba ist eine künstliche errichtete Insel und wird stark beschädigt vom Erdbeben. Brücken brechen ein, Häuser stürzen ein und Boote kentern wegen starker Wellen.
Mirai immer noch getrennt von ihrem Bruder fürchtet sich und bereut zugleich ihre Worte. Danach macht sie sich sofort auf die Suche nach Yuuki. Mirai lernt eine Frau kennen, die ihr hilft ihren Bruder zu finden. Zusammen mit der Lieferanten Mari Kusakabe versuchen sie gemeinsam zurück nach hause zu gelangen. Mari's Ehemann ist verstorben und sie hat eine kleine Tochter, die an dem Tag des Erdbebens Geburtstag hat. Doch Mari war nie oft für ihre Tochter da, das scheint der Auslöser für sie zu sein, den beiden Kindern nach Hause helfen zu wollen. Ob Yuuki und Mirai es trotz der starken und häufigen Nachbeben nach Setagaya, ihr Zuhause schaffen?
 v.l.n.r. Mirai, Yuuki und Mari


Die offizielle Seite zum Anime: http://tokyo-m8.com/

Fazit: Ich habe bisher die ersten 5 Episoden geschaut. Ich stehe total auf realistische Anime. Fantasy kann ich eigentlich gar nicht so wirklich leiden. Es ist zwar fiktiv, obwohl eigentlich ja schon wieder nicht. Das interessante: der Anime spielt im Jahre 2012, im März 2011 hat Japan sogar ein Erdbeben mit der Stärke 9.0. erlebt...daher ist es gar nicht mal so fiktiv. 
Mir persönlich gefällt die schlichte Zeichnung. Erinnert mich ein bisschen an Genshiken. Auch das Agieren der Personen ist sehr natürlich. Wie sich Mirai auf die Couch wirft und unter sich die Fernbedienung hervorkramt, auf der sie gerade liegt. Wer kennt das nicht? Von einem harten Schultag sich aufs Sofa werfen und gemütlich TV schauen.
Was mir nicht so gefällt ist, dass sich die Geschwister wegen jedem Mist streiten. Auch die Nachbeben sind fast so stark wie richtige Erdbeben. Und natürlich wird im Anime alles viel krasser dargestellt. Ich meine, der Tokyo Tower stürzt ein?! Im Grunde ist die Handlung auch immer dieselbe. Sie suchen sich einen Weg nach hause. Vielleicht ändert sich das auch noch. Da müsste ich den Anime noch zu Ende schauen, was ich vermutlich auch tun werde. Es scheint ein trauriges Ende zu geben, ich meine da etwas spoiler-haftes gelesen zu haben...

Empfehlung? JA, anschauen! Aber nur wenn ihr euch auf depressive, panische und traurige Atmosphäre einstellt.